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Muddog VPN-Geltungsbereich

Unter Einstellungen → VPN-Geltungsbereich wählen Sie, welcher Datenverkehr durch das VPN geleitet wird. Geltungsbereich einstellen in der Verbindungsansicht führt zu denselben Einstellungen.

Geltungsbereich wählen​

AuswahlVerkehr über das VPNVerkehr über den bisherigen Internetanschluss
VPN für das gesamte Internet verwendenIPv4-Internetverkehr. Dies ist die Standardeinstellung.Verkehr über bestehende Routen des lokalen Netzwerks
VPN nur für angegebene IP-Adressen und Bereiche verwendenVerkehr zu Ziel-IP-Adressen in der ListeVerkehr zu Zielen außerhalb der Liste
Angegebene IP-Adressen und Bereiche vom VPN ausschließenIPv4-Internetverkehr außerhalb der ListeVerkehr zu Zielen in der Liste und über bestehende Routen des lokalen Netzwerks
VPN nur für hier gestartete Apps verwenden (Linux und Windows)IPv4-Internetverkehr der über Muddog gestarteten Apps und ihrer KindprozesseVerkehr anderer Apps und Kommunikation im lokalen Netzwerk

macOS unterstützt drei Modi: das gesamte Internet, das Einschließen sowie das Ausschließen von IP-Adressen und Bereichen. VPN pro App ist dort nicht verfügbar.

IPv6 wird nicht durch das VPN geleitet. Im App-Modus unter Windows wird IPv6 für die ausgewählten Apps blockiert; in den übrigen Fällen nutzt es den bisherigen Anschluss. Die genauen Schritte zum Starten einzelner Apps finden Sie unter VPN pro App.

IP-Adressen und Bereiche ein- oder ausschließen​

Wenn Sie beispielsweise nur bestimmte Ziele über ein anderes Land erreichen möchten, wählen Sie VPN nur für angegebene IP-Adressen und Bereiche verwenden. Wenn Sie das VPN für den Großteil des Internetverkehrs nutzen möchten, einzelne Ziele jedoch über Ihren bisherigen Anschluss erreichen wollen, wählen Sie Angegebene IP-Adressen und Bereiche vom VPN ausschließen.

  1. Wählen Sie unter Einstellungen → VPN-Geltungsbereich den Modus zum Einschließen oder Ausschließen.
  2. Geben Sie unter IP-Adressen oder Bereiche eine Adresse pro Zeile ein.
  3. Prüfen Sie das Ergebnis unter Anzuwendende Adressen und Bereiche.
  4. Klicken Sie auf Änderungen speichern.
  5. Verbinden Sie sich mit dem VPN. Wenn Sie bereits verbunden sind, trennen Sie die Verbindung und stellen sie erneut her.

Die folgenden Beispiele zeigen das Eingabeformat. Ersetzen Sie sie durch die Adressen der Ziele, die Sie tatsächlich erreichen möchten.

203.0.113.7
198.51.100.0/24
EingabeformatBedeutung
203.0.113.7Eine einzelne IPv4-Adresse. Nach dem Speichern wird sie als 203.0.113.7/32 angezeigt.
198.51.100.0/24Der Adressbereich von 198.51.100.0 bis 198.51.100.255

Sie können auch durch Kommas oder Leerzeichen getrennte Listen einfügen. Es sind maximal 128 Einträge möglich; doppelte Adressen werden entfernt. Eine Eingabe wie 198.51.100.42/24 wird auf den zugehörigen Bereich 198.51.100.0/24 normalisiert. Prüfen Sie daher das Ergebnis vor dem Speichern.

Domainnamen, Website-URLs und IPv6-Adressen sind nicht zulässig. Im Modus zum Ein- oder Ausschließen müssen Sie mindestens eine Adresse angeben. Wenn Sie zum Modus für das gesamte Internet wechseln, bleibt eine gültig gespeicherte Adressliste erhalten.

Änderungen anwenden und prüfen​

Die Einstellungen gelten nach dem Speichern ab der nächsten VPN-Verbindung. Wenn Sie während einer Verbindung speichern, bleibt diese unverändert bestehen. Prüfen Sie in der Verbindungsansicht den Geltungsbereich der aktuellen Verbindung und den Hinweis zum erneuten Verbinden. Klicken Sie anschließend auf Verbindung trennen → VPN verbinden.

Grenzen der IP-basierten Einstellungen​

Die Modi für IP-Adressen und Bereiche gelten für alle Programme, deren Ziel-IP übereinstimmt. Um unter Linux oder Windows ein einzelnes Programm auszuwählen, verwenden Sie den Modus für einzelne Apps. Der App-Modus und die IP-basierten Modi sind getrennte Optionen und lassen sich nicht gleichzeitig kombinieren.

Websites können mehrere IP-Adressen verwenden oder ihre Adressen ändern. Ein einzelner IP-Eintrag erfasst daher nicht unbedingt den gesamten Verkehr einer Website. Auch die Route für DNS-Anfragen hängt davon ab, ob die Ziel-IP des DNS-Servers in der Liste zum Ein- oder Ausschließen enthalten ist.

Die Modi für das gesamte Internet und zum Ausschließen behalten bestehende Routen des lokalen Netzwerks bei. Wenn Sie im Einschlussmodus ausdrücklich einen Bereich angeben, der sich mit dem lokalen Netzwerk überschneidet, versucht Muddog auch diesen Verkehr durch das VPN zu leiten. Dadurch können lokale Geräte unerreichbar werden. Diese Einstellung dient nicht zum Zugriff auf das private Netzwerk des Verbindungspartners.